Ich will mich hier mit einer meiner Lieblingsgenres befassen, nämlich „Thriller“ und dafür werde ich mich mit dem Film „Die purpuren Flüsse“ auseinandersetzen. Ich möchte euch warnen, da ich hier über diesen Film ein wenig spoilern werde.
Der Film «die purpuren Flüsse» ist ein französischer Thriller von Mathieu Kassovitz aus dem Jahr 2000. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jean-Christophe Grangé aus dem Jahr 1997. Im Film spielen die Hauptrollen Jean Reno (als Pierre Niémans), Vincent Cassel (als Max Kerkerian) und Nadia Farès (als die Zwillinge Judith und Fanny).


Der Film handelt von dem Kommissar Niémans, dem ein Fall beauftragt wurde, nach dem Täter einer verstümmelten Leiche zu suchen. Währenddessen sucht der junge Polizist, Kerkerian, verzweifelt nach Grabräubern. Im Verlauf ihrer Recherche treffen sich die beiden Männer zufällig und dann lüften sie gemeinsam beide Fälle auf. Beide Hinweise führen zu einer Eliteuniversität, die ein dunkles Geheimnis birgt.
Der Film fing schon genug interessant an, als Niémans in der Eliteuniversität nach Hinweisen suchte, da das Opfer ein Bibliothekar an dieser Universität war. Das typische an Thrillern ist, das sich die Nebencharaktere schon seltsam genug verhalten und man als Zuschauer immer denkt, dass man dem Protagonisten einen Schritt voraus sei. Im Laufe der Zeit täuscht man sich natürlich und so wird der Film spannender. Nach dem Besuch in der Universität ging Niémans zu dem lokalen Augenarzt und erkundigte sich dort, ob dieser etwas mit dem Mord des jungen Bibliothekaren zu tun hatte. Niémans ging zu ihm, da die Augen der Leiche entfernt und durch andere Augen ersetzt wurden. Als Zuschauer dachte man, dass der Augenarzt etwas mit dem Mord zu tun hatte. Schlussendlich war das nicht der Fall und wie schon gesagt, man wird neugieriger. Das ist das eine, das ich an Thrillers so mag. Sie lassen dich immer denken, dass du schon wüsstest, wie der Film zu Ende gehen wird.
Etwas das ich ebenfalls sehr mag, ist der Nervenkitzel. Der Name Thriller stammt auch von dem englischen Wort „thrill“, das übersetzt „Nervenkitzel“ heisst. Hier möchte ich die eine Szene erwähnen, die ein bisschen später stattfand. Als Niémans und Kerkerian zusammenarbeiteten und sie wieder zu dem Augenarzt gingen, jedoch zu spät ankamen, da dieser schon ermordet wurde. Der Täter war noch Vorort und Niémans verfolgte ihn und wollte ihn auch erschiessen, jedoch verlor er seine Waffe und der Täter hatte sie dann. Da war schon der Nervenkitzel, denn als Zuschauer will man nicht, dass die Hauptfigur ermordert wird. Erstaunlicherweise erschoss der Täter den Kommissar nicht und verschonte ihn. Er rannte dann weg und Kerkerian verfolgte ihn, während Niémans zurückblieb. Der Täter entkam Kerkerian leider. Während der Verfolgungsjagd war Kerkerian so nahe dran und dort spürte man den Nervenkitzel wieder, da dann Hindernisse erschienen, wie Polizeiwagen, die Kerkerian den Weg versperrten, und er einen Parkour zurücklegen musste.
Und das letzte, das ich auch sehr an Thrillern oder allgemein Filmen mag, sind „plot twists“. (auf Deutsch Handlungswechsel). Solche Plot twists sind nicht nur in Thrillern vorhanden, aber ich mag diese sehr, vorallem in Phsychothrillern. Den grossen Plot twist will ich in diesem Film nicht erwähnen, weil es mich sprachlos hinterliess und für diejenigen, die den Film noch sehen möchten, will ich nicht den ganzen Spass verderben. Handlungswechsel in Filmen ändern die ganze Sichtweise zum Film, die man hatte und dabei ist man in einer Art Achterbahn von verschiedenen Gefühlen.
Den Film kann ich nur empfehlen und zurzeit ist er auch einer meiner Lieblingsthriller. Von einer Skala von 1 – 10 würde ich den Film mit einer 10 bewerten.