Wenn ich den Dezember hier in Zürich anschaue, fallen mir genau drei Wörter ein: grau, kalt, hässlich. Diese Wahrnehmung vom Winter ändert sich hoffentlich, wenn ich in den Winterferien nach Sandefjord in Norwegen reise. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob es dort wirklich Schnee hat, aber ich bin optimistisch.
(Kleines Update: Es hat am Wochenende in Zürich geschneit, also ist es hier nicht mehr ganz so übel.)
Ich hoffe fest, dass der Winter dort auch nur annähernd so schön wird wie letztes Jahr. Nun möchte ich auf meine Highlights der letzten Winterferien zurückschauen:
Eigendlich hasse ich Spaziergänge oder das Wandern, doch auf vereister Landschaft laufe ich freiwillig mit. Bei so schönen Eindrücken der Natur vergisst man schnell, dass man überhaupt spaziert. Letztes Jahr machten wir eine grosse Tour um die Nachbarinsel Langø und ich war extrem beeindruckt von der gefrohrenen Umgebung.



Zwei Tage später schneite es endlich. Wir mussten schon bald wieder zurück in die Schweiz fliegen, also nutzten wir alle verbleibenden Tage, um im Schnee zu spielen. Der Höhepunkt war die Rodelbahn, die sich von unserem Haus bis runter zum Steg erstreckte. Das ist meinem Vater zu verdanken, der sich wie ein Kind ins Zeug legte und die Spur präparierte.
Bei diesen vielen Eindrücken habe ich fast nicht an die Schule gedacht. Nur beim Backen haben meine Schwester und ich Mathe und Deutsch verknüpft.

Nun freue ich mich auf den Urlaub und hoffe, dass meine Tanten auch dieses Jahr nicht merken, dass ich Pfefferkuchen nicht mag.