Heute Nachmittag wollten wir mit dem Velo ums Cern fahren. Auch heute gab es wieder ein paar Schwierigkeiten, die wir aber meistens lösen konnten.
Als wir nach einer halbstündigen Fahrt endlich ankamen, merkten wir, dass einige von uns das Velo für den falschen Tag gemietet hatten, aber der sehr nette Mann, der die Fahrräder vermietete, meinte das sei kein Problem und er mache eine Ausnahme. Nachdem alles geregelt war und wir los fahren konnten, war es zunächst sehr schön, denn es ging alles den Hügel hinunter, doch dann viel uns ein, dass wir nachher auch wieder den ganzen Hügel wieder hochfahren mussten…

Die Umgebung war sehr schön und wir haben es zunächst sehr genossen, doch dann brach ein Teil an meinem Fahrrad ab und wir mussten eine Pause einlegen und schauen, ob wir es reparieren konnten. Doch wir merkten schnell, dass wir es nicht flicken konnten, also brachen wir das ganze Teil ab, was aber nicht so schlimm war, da das abgebrochene Teil “nur” als abdeckung diente.

Wir konnten schliesslich doch noch weiterfahren, aber unsere Motivation war schon etwas gesunken. Als wir dann merkten, dass wir den falschen Weg gefahren waren, in einer Sackgasse gelandet waren und den ganzen Weg wohl wieder zurückfahren hätten müssen, entschieden wir uns dazu die Velotour etwas früher zu beenden.

Auf dem Rückweg zum Velovermieter kamen wir an einer sehr netten Joggerin vorbei. Sie wollte an uns vorbei joggen, doch die Strasse war etwas schmal, also schrie sie uns an: „ATTENTION!“ Wir rannten schnell auf die Seite und bekamen einen Lachanfall. Anschliessend gingen wir über die Strasse und als wir dort auf die anderen warteten kam die Joggerin schon wieder in die entgegengesetzte Richtung zurück…
Als wir beim Fahrradvermieter ankamen meinte dieser zum Glück, es sei nicht so Schlimm, dass dieses Teil von meinem Fahrrad abgebrochen war.
Auf dem Nachhauseweg, als wir schon im Tram sassen, merkten wir, dass der Sack mit einer Schallplatte, die Alissa am Flohmarkt gekauft hatte, noch im Büro des Fahrradshops stand, wo wir sie zuvor deponiert hatten…
Also fuhren Michelle und Alissa nach der halbstündigen Rückfahrt, nochmals eine halbe Stunde zum Fahrradvermieter um die Platte zu holen und dann nochmals eine halbe Stunde zurück zum Hotel.