Verzweiflung und Resignation

Am Dienstagnachmittag gingen wir, nachdem wir nach ein paar Planänderungen endlich wieder mit der zweiten Hälfte unserer Gruppe vereint waren, mit dem Tram zum CERN, wo wir uns mit Herrn Fürst trafen. Zuallererst betraten wir die Universe of Particles Ausstellung, welche sich in einem Grossen kugelförmigen Holzgebäude befand.

Wenn man das Gebäude betrat kam man in einen grossen abgedunkelten Raum mit verschiedensten kugelförmigen Vitrinen, in denen die unterschiedlichsten Dinge über Teilchen, Strahlung und die verschiedenen Grundbausteine des Universums erklärt wurden, von denen man ohne Hochschulabschluss allerhöchstens 50% verstand. In einer der Vitrinen gab es zum Beispiel zwei grundlegende Gleichungen zu sehen, von denen die eine das Verhalten Von Teilchen erklären sollte, und die andere die String-Theorie. Wie genau das eine Gleichung kann und wie sie so kurz sein können verstehe ich immer noch nicht, was mich, trotz der Faszination für dieses Thema, irgendwie deprimiert. Es hatte auch Touchscreens, auf denen man entscheiden konnte, in welcher Sprache man die Informationen haben wollte. Jedoch scheinen die CERN-Mitarbeiter bei der Deutschen Übersetzung mit den Artikeln durcheinander gekommen zu sein. Auch hatte es ein paar Kugelsessel, in denen einem eine Stimme die Theorie erklärte, warum zu beginn des Universums die Materie und nicht die Antimaterie übrig geblieben ist.

Um viertel nach begann dann die Stündliche Vorstellung, bei der die Erzählerstimme zu leise war, weshalb man nicht alles verstand, aber im Grunde wurde nur erklärt, warum das CERN so Wichtig für die Teilchenforschung ist. Eigentlich war das in der ganzen Ausstellung der Fall. Je länger man in der Ausstellung war, umso unbedeutender und unwissender fühlte man sich und man merkt auch, wie wenig selbst die Experten bisher über dieses Thema wissen.

Sian 3c

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