Als ich das erste Mal davon gehört habe, dass ich eine Maturarbeit schreiben muss, war ich relativ eingeschüchtert. Maturarbeit, dieses Wort hörte sich so gross und bedeutend an. Dennoch habe hatte ich mir nicht zu viele Gedanken darüber gemacht, da es noch in ferner Zukunft lag. Doch diese Zukunft ist nun Realität geworden. Je mehr ich jedoch über das ganze unterfangen um die Maturarbeit erfahre, umso unscheinbarer im gesamten vergleich wirkt es schlussendlich. Die Gewichtung ist nämlich sehr viel geringer als ursprünglich angenommen, was der ganzen Sache ein wenig Druck entnimmt. Auch der Umfang von ca. 20 Seiten scheint bei genauerer Betrachtung nicht mehr allzu einschüchternd. Trotzdem ist es das erste Mal, dass wir ein solch grosses Projekt machen müssen, das heisst wir haben nur einen Versuch. Da wir nun schon erste Schritte in der Verwirklichung unserer Arbeit angegangen sind, gibt es ein paar Dinge, zu denen ich gerne meine Gedanken äussern würde.
Die Schritte, die wir bisher erledigt haben, sind: Die Entwicklung einer Idee, die Formulierung eines Titels, die Abgabe eines Konzepts und schon die ein oder andere Recherche in den gewählten Themengebieten. Was sich für mich als besonders schwierig erwiesen hat, war bereits die Findung einer Idee. Ich wusste ja schon, dass dieses Projekt kommen würde und wann, aber trotzdem fand ich sehr lange Zeit nichts, womit ich mich über die Zeitspanne von über einem halben Jahr beschäftigen wollte. Zudem ich niemand bin, der eine ausgeprägte Leidenschaft hat. Ich interessiere mich für vieles, aber ich kann mich für wenig begeistern. Als ich dann doch etwas gefunden hatte, was mich interessiert, war die nächste Hürde die Eingrenzung. Wie genau wollte ich mein Projekt und Produkt gestalten? Und erst an diesem Punkt merkte ich, wie vielseitig die möglichen Optionen waren, und dass ich trotz Ideenfindung noch nicht viel weiter war als zuvor. Nun war ich vor neue Entscheidungen gestellt, die das Endprodukt drastisch verändern könnten. Das schreckte mich wieder ein wenig ab, da ich immer noch keine genauen Vorstellungen hatte, was ich genau erreichen wollte. Bei der Verfassung des Konzepts versuchte ich deshalb, ein wenig konkreter zu werden, jedoch konnte ich mich auch da nicht auf etwas genaues festlegen. Schliesslich beschloss ich, das ganze noch vor mir her zu schieben, bis ich die den nötigen Fokus aufbringen kann. Da in den letzten Wochen sehr viel los war mit Prüfungen, französisch Matur und meinen Fahrstunden, kam ich nicht weiter dazu, mich wirklich auf mein Maturprojekt zu konzentrieren. Trotz der ganzen Vorbereitung, die ich bisher gemacht habe, habe ich mich noch nicht ganz eingefunden in meiner Arbeit.
Ich bin aber zuversichtlich, dass sich die ganze Angelegenheit weiter aufklaren wird, sobald ich mich wirklich daransetze und die nötige Zeit investieren kann. Momentan bin ich zu abgelenkt, um mir gescheit Gedanken zu machen. Aber schliesslich ist ja noch ein wenig Zeit bis zur Abgabe.