Trotz meiner unglaublich schlechten Noten in den Sprachfächern, vor allem Spanisch und Französisch, gefallen mir Sprachen sehr, weswegen ich mich dazu entschieden habe, mich in meiner Maturarbeit mit dem Sprachenlernen zu befassen. Aufgrund meines Interesses an Informatik und KI liebäugelte ich schon lange mit der Idee, ein Programm zu kreieren, das Sprachenlernen erleichtert.
Beim Einlesen in das Thema KI, insbesondere in Bezug auf das Programmieren, ist die sehr mathelastige Theorie für mich bisher unumgänglich gewesen. Zwar finde ich die Materie spannend, jedoch fehlen mir die Mathekenntnisse, z.B. in den Themen Lineare Algebra und Analysis, die üblicherweise erst an der Universität behandelt werden. Anfänglich habe ich mich ein wenig mit Linearer Algebra und Multivariable Calculus befasst, was mir Spass bereitet hat, in Anbetracht der verfügbaren Zeit aber nicht nachhaltig machbar ist. Aus diesem Grund habe ich mir Gedanken darüber gemacht, inwiefern das Verstehen der Theorie wirklich relevant für das Programmieren meines Maturarbeitprodukts ist. Eine sichere Antwort dazu habe ich nicht. Schlussendlich habe ich mich dazu entschieden, meine Recherche und die Theorie ohne diese Kenntnisse fortzuführen, auch wenn ich nicht ausschliessen möchte, dass ich mich gelegentlich doch noch mit Linearer Algebra oder Multivariable Calculus auseinandersetze. Ich merke allerdings immer wieder, dass das kurze Eintauchen in die KI-relevante Mathematik für mich sehr hilfreich ist und ich Konzepte verstehen kann, die ich vorher nicht verstanden hätte. Einerseits freut mich das, andererseits besorgt es mich auch und bescherte mir viel Stress, da ich Angst hatte, Wichtiges nicht zu verstehen und deswegen das Ziel meiner Maturarbeit nicht erreichen zu können. Um diesem Stress entgegenzuwirken, habe ich mir lange Gedanken über mein Minimal- und Maximalziel gemacht. Letzten Endes formulierte ich mein Minimal- und Maximalziel so, dass sie aufeinander aufbauen und gut nacheinander erreichbar sind. Mein Minimalziel kann ich vollkommen ohne KI und Mathematik programmieren, und falls sich das Thema doch als einfacher als gedacht herausstellt, ist es mir immer noch ohne Probleme möglich, mehr zu machen.

Abgesehen von dem «Mathe-Problem» könnte mir auch mein nicht vorhandenes Zeitmanagement und das Prokrastinieren zum Problem werden. Bisher musste ich noch an keinem Projekt über einen längeren Zeitraum arbeiten, und mein Binge-Learning hat sich bisher fast immer bewährt. Im Gegensatz zum Lernen des Prüfungsstoffs bin ich aber wirklich motiviert und hoffe, dass ich diese Gelegenheit nutzen kann, um meine Disziplin und Organisationfähigkeit zu verbessern.
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