Erste Schritte ins Ungewisse: Der holprige Weg zur erfolgreichen Maturarbeit

Bei der endgültigen Wahl meiner Maturaarbeit hatte ich das Gefühl, eine weniger anspruchsvolle Aufgabe gewählt zu haben. Ganz schnell stellte sich jedoch heraus, dass das Schreiben und Illustrieren eines Kinderbuches doch eine eher herausfordernde Aufgabe ist.

Zu Beginn meiner Maturarbeit stand die intensive Recherche an, die sich schon als erste grosse Herausforderung erwies. Die überwältigende Informationsflut machte es schwierig, den Überblick zu behalten. Um dem einwenig entgegenzuwirken, setzte ich mir klare Ziele und formulierte spezifische Fragen, die mir im Verlauf meiner Arbeit helfen sollten, den Fokus zu behalten und den roten Faden nicht zu verlieren.

Eine der grössten Herausforderungen für die meisten, wie auch für mich, ist das Zeitmanagement. Man sollte, für einen guten Überblick, einen realistischen Zeitplan erstellen und diesen streng befolgen. Andernfalls gerät man erfahrungsgemäss unter viel Stress. Kleinere, erreichbare Ziele können einen dazu motivieren, weiterzumachen. Dieses Problem mach mir gerade viel zu schaffen. Dennoch versuche ich, mir nicht allzu viel Sorgen zu machen, denn der Abgabetermin ist erst nächstes Jahr. Ausserdem bin ich gerade dabei, meinen Zeitplan anzupassen, um mir wieder einen guten Überblick zu verschaffen, wann was zu machen ist. Gute Flexibilität ist dabei von grösster Bedeutung.

Das Schreiben des Buches selbst bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich, wobei die Schreibblockade eine der grössten Hürden darstellt. Obwohl ich erst einen Bruchteil meines Buches geschrieben habe, musste ich bereits verschiedene Techniken anwenden, um eine Blockade zu überwinden. Für mich hat sich das freie Schreiben als besonders hilfreich erwiesen. Dabei schreibe ich einfach drauflos, ohne mich um Grammatik oder Struktur zu kümmern. So erschaffe ich mir somit einen groben Entwurf mit vielen Gedanken und Ideen, den ich später an bestimmte Vorgaben anpassen und kürzen werde. Ausserdem hilft es, das Schreibzeug einfach mal wegzulegen und den Ort zu wechseln. Manchmal reicht ein Wechsel vom eigenen Zimmer ins Bürozimmer, und manchmal packe ich das ganze Schreibmaterial ein und verlasse das Haus, um sich dann beispielsweise in einem Café niederzulassen. Das klingt vielleicht ganz banal – doch es hilft mir sehr, einen „Flow“ zu finden.

Das Wichtigste trotz all dieser Hürden ist der Gedanke, dass man an etwas arbeitet, was einem am Herzen liegt. Umso wichtiger ist es, ein Thema auszuwählen, das einen interessiert, sodass die Motivation und das Interesse gut abgedeckt sind und man immer ein wenig Lust findet, das Projekt Schritt für Schritt fertigzustellen.

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