Rezension zum Buch “Alle Toten fliegen hoch” von Joachim Meyerhoff

Hast du auch vor, einmal ein Austauschjahr zu machen? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Also, lies weiter!

Der autobiographische Roman „Alle Toten fliegen hoch“ von Joachim Meyerhoff erschien erstmals im Jahr 2011. Das Buch umfasst 320 Seiten und ist Teil einer Buchreihe mit drei weiteren Büchern.

Joachim Meyerhoff war vierzehn Jahre lang Ensemblemitglied des Wienerburgtheaters, wo er mit seinem sechsteiligen Zyklus “Alle Toten fliegen hoch” als Erzähler auf die Bühne trat. Seine Romane wurden mittlerweile mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seit 2019 ist der Autor Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

In diesem Roman, erzählt Joachim Meyerhoff über sein Austauschjahr in Amerika als er 17 Jahre alt war. Das Buch ist in fünf Kapitel geteilt, wobei jedes aus einem anderen Lebensabschnitt erzählt. Angefangen bei seiner Kindheit bis hin zum jungen Erwachsenen, führt uns Joachim Meyerhoff durch seine Erinnerungen und Erlebnisse.

Das Buch behandelt Themen, wie Familie, Identität, Liebe und Verlust. Und trotzdem schafft es der Autor alles in einer selbstironischen und zum Teil auch lustigen Art, wo ich zugegebenermassen auch mal laut lachen musste, zu beschreiben. Da ich im selben Alter bin wie Joachim zur Zeit seines Austauschjahres, konnte ich mich oft in ihm widerspiegeln und mit ihm fühlen. Deshalb kann ich meinen Mitschülern und allen anderen jungen Leute in meinem Alter dieses Buch nur weiterempfehlen. Zu Beginn wirst du vielleicht Mühe haben in das Buch reinzusteigen, da der Autor oft, mit Hilfe von Rückblenden, in seine Kindheit zurückblickt und das Lesen somit verlangsamt wird. Doch später im Buch wird es dann immer einfacher Joachim Meyerhoff zu folgen und man kann den Roman gar nicht mer hinlegen.

Dieses Buch hat mich zum nachdenken erregt und mich an meine momentane Lebenssituation erinnert. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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