Die erste Konsole die ich je hatte war mein Nintendo 3DS und auch heute spiele ich noch ab und an Spiele von Nintendo. The legend of Zelda breath of the wild zum Beispiel ist eines meiner Lieblingsspiele für die Nintendo Switch. Ich habe darin grob 100 Spielstunden, was für jemanden, der spiele meist nur einmal durchspielt und eher ein casual player ist, ziemlich viel ist. Was dieses spiel so besonders macht ist seine riesige Spiel Welt, die respektable 43km2 umfasst. Bei so einer grossen Welt muss man allerdings aufpassen, dass es nicht langweilig oder langwierig ist, sie zu erkunden. Was braucht man also?
Eines der wichtigsten Dinge ist ein gutes Fasttravelling-System. Und dies bietet botw. Mit der Funktion sich zu aktivierten Schreinen Teleportieren zu können, gestaltet sich das Reisen von der einen zur anderen Seite der Map als sehr angenehm (es sind 120 blau eingezeichnetet Schreine auf der ganzen Map verteilt). Mit der zusätzlichen Möglichkeit ein Pferd zähmen zu können ist auch das über Land reisen um einiges schneller. Und wenn man sich dazu entscheidet, sich auch noch den DLC zu kaufen, hat man auch noch die Möglichkeit auf ein Pferd, welches sich zu einem Teleportieren kann und auf ein Motorrad. Wenn man ein wenig geübter ist, kann man auch Speed Running Tricks wie wind bombing verwenden, die gar nicht einmal so schwer sind, um sich schnell fortzubewegen. Dafür braucht man eines der Module die man am Anfang des Spieles freischalten kann: die Bomben. Damit lässt man zwei Bomben hinter sich fallen und zündet die hintere, damit die vordere gegen Link knallt wodurch dieser weggeschleudert wird. Und wenn es in hügeligen gebieten schnell bergab gehen soll, dann kann man sich auf seinen Schild stellen und darauf den Berg hinabrutschen.

Aber gutes fasttravelling ist nicht alles, denn auch eine schöne Spiel Welt ist wichtig für das gesamte feeling des Spiels und auch das bietet botw, mit seinem ein wenig an Anime erinnernden Art style und den abwechslungsreichen Biomen, Bergen und Landschaften, die man erkunden kann (woran sich die Pokémon Abteilung wirklich mal ein Beispiel nehmen könnte). Jedoch muss man leider sagen, dass das Spiel zuweilen ein wenig karg ist und nicht so viele Möglichkeiten bietet, wenn man es mit zum Beispiel Elden Ring vergleicht. Wobei man bedenken muss, dass Elden ring für weitaus leistungsstärkere Konsolen entwickelt wurde (Playstation, PC) und somit viel mehr Möglichkeiten bieten kann. Und trotzdem finde ich es ein sehr gelungenes Spiel, denn das zerstörten Hyrule mit den vielen Ruinen und den wenigen unversehrten Dörfern mit ihren verschiedenen Bewohnern und Völkern kreiert eine etwas düstere und dennoch hoffnungsvolle Atmosphäre.
Trotzdem wäre es schön, wenn Nintendo ein wenig mehr Geld in Leistungsstärkere Konsolen investieren würde, damit sie nicht irgendwann von der Konkurrenz abgehängt werden. Denn das einzige, worauf ich mich im Moment noch von Nintendo freue, ist der Nachfolgetitel von botw, The legend of Zelda tears oft the kingdom, der für den 12. Mai 2023 angekündigt wurde.
Ich mag Nintendo Spiele und sie haben viele gute spielereihen entwickelt wie z.B. Super Mario, The legend of Zelda, Metroid, Kirby oder Luigis mansion. Aber wenn sich demnächst die Qualität nicht bessert, dann bleiben ihnen nur die Nostalgiespieler, die je älter sie werden immer weniger Zeit zu spielen haben und wodurch sie irgendwann aus dem Rennen sind.