Mit Drip unterwegs beim Rennvelofahren

In den Sommerferien habe ich ein neues Hobby für mich entdeckt. Das Rennvelofahren. Vorhin habe ich die Rennvelofahrer immer belächelt und mir insgeheim gedacht, was für eine komische Sportart das doch ist. Dazu sieht man sehr unstylisch auf dem Velo aus. Zuerst möchte ich aber erzählen, wie ich überhaupt zum fahren gekommen bin, bevor ich mich dem Kleidungsproblem widme.

Meine Mutter hat sich vor zwei Jahren das Trek Madone 9 Series Rennvelo gekauft. Davon habe ich anfangs nicht gross etwas mitbekommen, irgendwann fand ich es einfach ein wenig peinlich, dass sie Rennrad fährt. In den Sommerferien aber, änderte sich meine Meinung.


Einmal wurde ich dazu überredet, mit zu kommen, und als ich dann mal fahren sollte, machte es plötzlich irgendwie Spass. In der letzten Somerferienwoche, als mir so brutal langweilig war, beschloss ich, ein wenig fahren zu gehen. Dieses Mal fiel ich nicht mit dem ganzen Velo um, da ich jetzt wusste, wie man die Klickschuhe lösen muss. Ich fuhr am Abend meine jetzige lieblings Runde von Raat aus der Glatt entlang. Vorallem im Spätsommer ist es besonders schön, den Fluss mit dem Wald nebenan aufwärts zu fahren und die untergehende Sonne am Himmel zu betrachten.

Ich muss schon zugeben: Das Outfit der meisten Rennvelofahrer sieht katastrophal aus, zumindest in meinen Augen. Das enge T-Shirt ist akzeptabel, die dazu passend enge Hose ist jedoch schrecklich. Am aller schrecklichsten aber sind die Polster in den Hosen, die vor dem Sattel schützen. Vorteilahft und aerodynamisch sinnvoll ist die Kleidung aber auf jeden Fall, das muss man ihr lassen. Ich habe aber eine für mich funktionierende Lösung gefunden. Ich trage ein ganz normales Sport T-shirt mit Hosen, die nicht all zu eng, aber auch keine Jogginghosen sind. Auf das Ploster verzichte ich gerne, meiner Meinung nach ist es auch nicht unbedingt nötig. Im Ganzen kann ich eigentlich sagen, dass ich zu den besser angezogenen Rennvelofahrer gehöre.

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