Analoge Fotografie ist zurück!

In den letzten Jahren, aber ich finde speziell in den letzten zwei Jahren, scheint die analoge Fotografie wieder zum Leben erweckt zu sein. Auch ich setzte mich seit diesem Jahr damit auseinander. Ich habe auf meine Firmung eine analoge Kamera bekommen, mit der ich meine Lieblingsmomente festhalte und ausserdem auch auf Instagram auf einem Account, der nur meinen analogen Bildern gewidmet ist, teile (moments_0nfilm).

Beispiel eines Beitrags auf meinem Instagram Account

Jedoch bin ich noch nicht dazu fähig, die Bilder selber zu entwickeln, möchte dies aber so schnell wie möglich lernen. Ich schaue Videos, in denen erklärt wird, wie das geht, aber ich denke ich werde sicher einem Kurs beitreten müssen, da es doch recht aufwendig und kompliziert ist. Ich wurde schon mehrfach gefragt, wieso denn analog, wenn es mittlerweile schon digitale Alternativen gibt, mit denen man recht ähnliche Resultate erzielen kann. Meiner Meinung nach, ist es und wird es nie dasselbe sein. Ja, wenn man mit einer digitalen Kamera schiesst, hat man auf den Schlag das Bild vor sich und man kann es auch gleich bearbeiten, wie es einem am Besten gefällt. Aber beim analogen Fotografieren ist es genau das Nicht wissen, wie ein Bild geworden ist, das mich fasziniert. Beim späteren Anschauen der Bilder weiss ich schon fast nicht mehr, die Bilder geschossen zu haben und ich kann die einzelnen Momente gleich wieder erleben. Meistens ist es einfach ein Abwarten und Hoffen, dass die Resultate gelungen sind. Man muss aber auch damit rechnen, dass sehr schnell mal ein Patzer passieren kann, das Foto ist vielleicht über- beziehungsweise unterbelichtet oder ein Finger ist vor die Linse gekommen und es hat somit einen Flecken am Rand. Aber ich nenne diese Patzer immer „happy, little mistakes“ 🙂

Hier ist zum Beispiel ein Finger vor die Linse gekommen, was das Bild nicht unanschaulich macht, aber trotzdem ist es schade

Meine aktuelle Kamera ist eine sogenannte „Point and Shoot“ Kamera, die eine einfachere Variante einer manuell-analogen Kamera ist und ist von der Marke Olympus. Point and Shoot bedeutet soviel wie, man muss nur den Blitz selber einstellen, den Rest macht die Kamera alleine.

Meine aktuelle „Point and Shoot“ Kamera

Durch lehrreiche Videos auf YouTube, und in Zukunft hoffentlich auch durch einen Kurs, möchte ich aber auch lernen mit einer manuellen Kamera umzugehen. Dann möchte ich nicht mehr nur aus Spass Bilder schiessen, sondern möchte probieren, mir möglichst Gedanken zu machen, wie ich zum besten Resultat komme. Also welchen Film benutze ich wann am besten, oder welche Beleuchtung muss ich einstellen. In einem weiteren Schritt werde ich mich dann mit dem Bearbeiten der Bilder auseinandersetzten, wofür ich die App Lightroom benutzen möchte. Nun widme ich mich aber erstmal dem Finden einer geeigneten, manuell-analogen Kamera 😉

Ein Kommentar

  1. Cool! An der KZU gibt es übrigens im Untergeschoss eine Dunkelkammer. Früher wurde regelmässig ein Photographie-Kurs (Freifach) ausgeschrieben und wenn man den erfolgreich absolvierte, dann durfte man – meines Wissens – auch weiter die Dunkelkammer für die Entwicklung der eigenen Bilder verwenden… Vielleicht müsste man die Schulleitung und/oder die Fachschaft BG anregen, die „Tore“ der Dunkelkammer für die nächste Generation zu öffnen…

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