Schon lange vor Antritt unserer Projektwoche stand der gemeinsame Ausflug zum Genfer Flohmarkt fest. Voller Vorgefühl machten wir uns schliesslich am Mittwochmorgen im Plenum auf den Weg dorthin mit der Hoffnung, erfolgreiche Schnäppchen zu erwerben.
Kurz nach 10 Uhr marschierten wir per pedes zum Flohmarkt und mussten erschreckend feststellen, wie fahrlässig sich die Mehrheit unserer Klasse im Strassenverkehr verhält. Als die Ampeln bei der Strassenüberquerung auf Rot umstellten, zottelten viele unbeirrt über den Fussgängerstreifen. Von hinten machte uns Herr Fürst darauf aufmerksam, dass wir bei Rot stehen bleiben sollten.

Dort angekommen, wurde uns die Gelegenheit gegeben, den Flohmarkt individuell durchzustöbern. In kleinen Gruppen schlenderten wir also los und bemerkten schnell, dass das Angebot riesig ist. Auf diesem Flohmarkt, der zu den grössten der Schweiz zählt, hat es zweifelsfrei für jedermann etwas dabei. Die Waren reichten von Schmuck, Second-Hand Kleidung, Büchern, Geschirr und Möbelstücken bis hin zu Computern.

Auf jeden Fall sind auch wir fündig geworden. Tharanya und Ben schafften sich eine „fancy“ Sonnenbrille an, während sich Luna beispielsweise zwei englische Bücher erwarb. Trotz unseren ausgefallenen Käufen, müssen wir festhalten, dass man unbedingt genügend Bargeld mit sich tragen sollte. Wir hatten eindeutig zu wenig und konnten glücklicherweise bei einem Verkäufer auf TWINT abweichen. Nichtsdestoweniger war diese Möglichkeit ziemlich sicher ein rarer Ausnahmefall.

