Invasion der Kleinkinder

Heute morgen (12.4.2022 um 3 manchmal 4) sind wir (Mattia, Aidan, Deniz, Saran, Tobi, Ben, Sian) mit dem Bus zum Unicampus gefahren. Als wir dort ankamen, spielten Aidan und Mattia erstmal Riesenschach, wobei Mattia nach etwa 4 Zügen aufgab und Dame spielen wollte. Das fanden die anderen allerdings keine gute Idee und nach wenigen Sabotageversuchen hatten auch Mattia und Aidan keine Lust mehr. Also fingen wir an den Campus zu erkunden. Es ist ein relativ grösser grüner Park mit allerlei Skulpturen, jedoch wurde das schnell langweilig und da auch das innere der Uni unspannend war und wir uns nicht wirklich zurechtfanden, gingen wir weiter zur Kathedrale.

In der Kathedrale kauften wir – nur noch Ben, Sian und Aidan – uns ein Ticket, um den Turm zu besteigen. Das Ticket kostete jeden von uns 4 Franken – aus Sicht der anderen 5 Franken zu viel. Es war auch eine riesige Gruppe Kindergärtner in der Kathedrale, weshalb der Aufstieg durch die engen Wendeltreppen etwas länger dauerte. Oben angekommen genossen wir die schöne Aussicht über ganz Genf und bis in die Alpen, den Jet d’eau, den Genfersee und alle möglichen Variationen von Kranen. Wir zählten insgesamt mindestens 50! Uns beeindruckte die Architektur der Kathedrale extrem. Allerdings muss man bedenken, dass beim Bau dieses Werks womöglich durchaus der eine oder andere Arbeiter gestorben sein könnte. Wir stellten uns vor, wie die Leute im 12. Jh. es geschafft haben, solch ein riesiges Gebäude zu erbauen. Was ein Risiko diese Personen jeden Tag eingegangen sein müssen. Und wie lange so ein Bau gedauert haben muss. Die Kirche muss damals schon noch ein bisschen mehr Macht gehabt haben.

Wir fragten uns, wie sie, etwas später dann erst, es im 15. Jh. hinbrachten, eine 2 Tonnen schwere Glocke auf den Turm zu schaffen. Die Technologie im Mittelalter kann eben gar nicht so schlecht gewesen sein, wie man annehmen könnte. Ausserdem gefielen uns die bunten Fenster und ganz allgemein der gregorianische Baustil mit seinen detailgetreuen Verzierungen ausgezeichnet. Nicht zu vergessen gilt es, das Plumpsklo ganz oben im Südturm zu erwähnen, welches zu unserem Missfallen nicht zugänglich war. Aber auch durch das Fenster zum Klo waren wir verzaubert.

Abschliessend können wir ohne zu Zögern sagen: Die 4 Franken waren es wert.

Sian, Ben, Aidan 3c

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